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GSX-R Radialbremspumpe für mehr Gefühl | SV 650 Caferacer

GSX-R Radialbremspumpe für mehr Gefühl | SV 650 Caferacer

Die Bremse der Suzuki SV 650 bietet für uns zu wenig Modularität. Jetzt kommt eine Radialbremspumpe aus der GSX-R 600 zum Einsatz.

Zu einer guten Bremse gehört auch ein sauberes Gefühl für den Druckpunkt und die Möglichkeit, den Bremsdruck auch bei starken Bremsungen variieren zu können. Mit der Serienbremspumpe der SV 650 gelingt uns das nicht so gut. Deshalb tauschen wir die Axialbremspumpe durch eine Radialbremspumpe. Kurz erklärt: Bei einer Axialbremspumpe wird die Kraft, die ihr mit der Hand am Hebel ausübt, einmal umgelenkt. Dadurch geht oft etwas Gefühl verloren. Mit einer Radialpumpe umgeht ihr die Umlenkung und solltet mehr Gefühl für den Bremsdruck haben. Außerdem bietet die von uns ausgewählte Bremspumpe der GSX-R 600 K5 etwas mehr Freigängigkeit zum Lenker. Bei voller Bremskraft haben wir jetzt rund einen Zentimeter mehr Platz. Dadurch bleibt die Hand etwas weiter geöffnet und wir freuen uns über eine bequemere Haltung.

 

Tausch der Bremspumpe

Der Umbau geht insgesamt leicht vonstatten: Die Bremsleitung und der Bremslichtschalter werden gelöst. Dann schraubt ihr die Schelle der originalen Armatur ab. Setzt die neue Pumpe an den Lenker, schraubt die Bremsleitung wieder fest und steckt den Bremslichtschalter ein. Anschließend kurz entlüften und ab zum TÜV zur Eintragung. Beim Bremslichtschalter hatten wir Glück: Dieser passt Plug’n’Play und funktioniert sofort ohne Probleme.

 

Bremspumpe Bremslichtschalter
Der Stecker für das Bremslicht passt

 

Halterung für den Ausgleichsbehälter

Ein kleines Problem tritt noch auf, das sich aber schnell lösen lässt. Bei der SV 650 ist der Ausgleichsbehälter für die Bremsflüssigkeit in die Pumpe integriert. Bei der GSX-R wird ein externer Behälter genutzt, welcher die Pumpe über einen kurzen Schlauch füttert. Um den Behälter zu befestigen, nutzen wir einfach eine Spiegelschelle, modifizieren das Beestigungsblech der GSX-R und schrauben es mit einem Blindstopfen für Spiegelhalterungen fest. Durch die Biegung des Blechs sind jetzt ein paar Kratzer erkennbar. Bald werden wir aber einige Teil am Bike lackieren. Bis dahin können wir mit dem Kratzer leben und lackieren später alles auf einen Schlag. Jetzt befüllen wir das System und fahren zum TÜV, um die Änderung in den Fahrzeugpapieren zu hinterlegen.

 

Halterung Ausgleichsbehälter
Bei Gelegenheit setzen wir den AGB noch etwas tiefer

 

Als nächstes werden wir uns noch passende Stahlflex-Bremsleitungen anfertigen lassen. Damit erreichen wir nicht nur eine sauberere Schlauchführung, sondern auch eine konstantere Bremswirkung bei stärkerer Belastung. Vielleicht passen wir bei Gelegenheit auch gleich die Brems- und Kupplungshebel an. Ein Fazit, wie sich die Bremse nun anfühlt geben wir euch, wenn wir ein paar Touren bei besserem Wetter fahren konnten.

 

     

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Niklas Schäfer

motivierter Tourenfahrer, leidenschaftlicher Schrauber und angehender Hobby-Rennfahrer - von allem etwas!

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