Honda CBR1000RR-R Fireblade: 217 PS auf 201 kg

  • 5 Jahren vor
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Teaserbild Honda CBR1000RR-R SP Fireblade

Bislang musste Honda sich immer wieder den Vorwurf anhören, die Fireblade habe zu wenig Leistung. Gesagt, getan: Die neue CBR1000RR-R SP Fireblade bekommt 2020 satte 217 Pferdchen.

Honda hat mit der Präsentation der neuen 1000er Fireblade eines der bisherigen Highlights der EICMA 2019 geliefert. Brachiales Design, Leistung satt und Rennstreckenorientierung zaubern das Motorrad von dem viele geträumt haben.

 

Mehr Power für die Fireblade

An genügend Power scheitert es bei der neuen Honda CBR1000RR-R nun wirklich nicht. 217 Pferdestärken geben die Japaner an. Die Leistungssteigerung ist die Essenz des neuentwickelten Motors. Was Bohrung und Hub angeht kopiert die neue Fireblade die Maße der MotoGP-Rakete von Marc Marquez. Die neue 1000er ist mit 48,5mm enorm kurzhubig, hat dafür eine breite 81-mm-Bohrung. Feinste Technik wie Titanpleuel, DLC-Nockenwellenbeschichtung, geschmiedete Aluminiumkolben oder ein ovalisierter 4-2-1 Krümmer beweisen, dass das Bike für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert wurde. Bisher regieren BMW, Yamaha und Suzuki die Rennstrecken dieser Welt im Hobby- und Amateurbereich. Der Erfolg von HRC in der MotoGP zeigt aber, dass natürlich auch Honda weiß, wie es geht. Am Vorbild der RC213V-S wurde jetzt das neue Superbike für die Straße entwickelt.

 

2020 HONDA CBR1000RR-R SP

 

Start auf dem weißen Blatt Papier

Wer nun glaubt, die Honda habe die Leichtfüßigkeit der letzten Modelle verloren, kann diese Sorgen erstmal zurückstellen. Vollgetankt wiegt die 2020er Fireblade nur 201 Kilogramm. Die Fahrwerkskomponenten von Showa sind wie für das Superbike-Segment üblich voll einstellbar. Die Schwinge wurde um 30,5 Millimeter verlängert. Diesen Schritt geht Honda vermutlich, um die Kraft des stärkeren Motors kontrollierbar auf den Asphalt zu bringen. Schicke Winglets hat die Fireblade auch, sie wurden aber in die Frontverkleidung integriert und wirken jetzt nicht mehr aufgesetzt. Leider ist der Endschalldämpfer von Akrapovic kein Hingucker; der Endtopf wirkt auf Bildern sehr groß und klobig. Hier gehen wir aber davon aus, dass es im Zubehör sicherlich gute Lösungen geben wird.

 

 

Elektronik-Features

In Sachen Elektronik deckt die neue Power-Japanerin auch das komplette Paket ab: E-Gas, einstellbare Motorbremse, Wheelie- & Traktionskontrolle, Launch-Contol mit wählbarer Startdrehzahl, zweistufige Stoppy-Control und vieles mehr. Honda setzt auch das sogenannte Smart Key System ein, bei dem die Zündung und das Lenkschloss ohne Schlüssel funktionieren. Dadurch wird der Luftfluss unter der oberen Gabelbrücke verbessert und Gewicht gespart. Vorne steht das Bike auf 120/70/ZR17-Reifen, hinten auch 200/55/ZR17. Honda rüstet die Bikes mit Pirelli Diablo Rosso Supercorsa SP und Bridgestone BattlaxRS11 aus. Einen Preis für das neue Honda-Flaggschiff konnten wir leider noch nicht herausfinden.

 

Schwarze Version

 

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