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Ausprobiert: Liqui Moly Bremsen- und Kettenreiniger

Ausprobiert: Liqui Moly Bremsen- und Kettenreiniger

Die Kette sollte niemals mit einem Bremsenreinger gereinigt werden? – Liqui Moly gibt seinen Reiniger explizit für die Kettenreinigung frei!

Wir sehen uns den Bremsen- und Kettenreiniger von Liqui Moly heute etwas genauer an und probieren ihn an einer Kette aus, die über mehrere tausend Kilometer nicht gereinigt wurde. Zugegeben: Schön sieht die Kette nun wirklich nicht aus. Also beste Bedingungen für einen kurzen Test.

Ausprobiert Liqui Moly Bremsen und Kettenreiniger Start
Diese Kette braucht unbedingt eine Reinigung

 

Typisch für Bremsenreiniger ist der recht starke Strahl aus der Aerosoldose, lässt sich aber mit etwas Gefühl auch vernünftig dosieren. Zunächst drehen wir das Hinterrad auf dem Montageständer und halten den Sprühkopf leicht gedrückt, damit der Reiniger zwischen die Kettenglieder laufen kann. Dann geben wir ihm einige Minuten um zu wirken und spülen ab. Das erste Ergebnis kann sich schon sehen lassen. Wir würden es in etwa auf das Level des reinrassigen Kettenreinigers von S100 setzen. Dafür, dass wir keine Bürste oder ähnliches verwendet haben, ist der schlimmste Schmutz schon zersetzt. Für ein besseres Ergebnis sollte trotzdem eine Kettenbürste oder ähnliches genutzt werden – eine alte Zahnbürste funktioniert im Zweifel auch.

Das Kettenrad lässt sich auch schnell reinigen. Hier halten wir an den stärker verschmutzen Bereichen einfach mit etwas mehr Druck drauf und wischen die Reste mit einem alten Tuch ab. Der Verbrauch steigt dabei leider spürbar an, denn die Flasche wird von Sekunde zu Sekunde leichter. Nun haben wir die Kette und das Kettenrad wieder fit gemacht. Bevor wir neues Schmiermittel aufsprühen geben wir dem Bremsen- und Kettenreiniger einige Minuten um zu verdunsten. Das ging erstaunlich schnell, nach rund zwei Minuten bei knapp 15 Grad fühlte sich alles wieder trocken an.

 

Ausprobiert Liqui Moly Bremsen und Kettenreiniger Sprühen
Grober Schmutz kann mit etwas Druck einfach weggespült werden

 

Nun wollen wir noch sehen, wie gut der Reiniger mit dem Gummiabrieb des Hinterradreifens auf der Rückseite des Kennzeichens klarkommt: Problemlos. Die Gummireste werden schnell gelöst und lassen sich nahezu rückstandsfrei abwischen. Super! Jetzt ist die Dose endgültig leer. Als einziger Negativpunkt bleibt also nur der hohe Verbrauch. Ansonsten passt alles!

 

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Niklas Schäfer

motivierter Tourenfahrer, leidenschaftlicher Schrauber und angehender Hobby-Rennfahrer - von allem etwas!

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