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NIU RQI Elektromotorrad auf der CES

NIU RQI Elektromotorrad auf der CES

In Las Vegas liegt ein großer Schwerpunkt der CES auf der E-Mobilität. NIU zeigt unter anderem seinen elektrisch angetrieben Prototypen eines Motorrades.

NIU ist einigen Zweiradfreunden vielleicht schon durch den Rollermarkt bekannt. Der chinesische Hersteller spezialisiert sich vor allem auf den Stadtverkehr. Für diesen Zweck ist auch das neue Elektromotorrad ausgelegt. Das Konzeptbike hört auf den Namen RQI, hat eine Spitzenleistung von 30 Kilowatt, also 48 Pferdestärken, und soll mit einer Akkuladung bis zu 200 Kilometer weit rollen. Für diese Angabe geht NIU von einer Geschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde (km/h) aus. Wer den Topspeed von 160 km/h erreichen möchte, muss natürlich Abstriche in Sachen Reichweite machen.

Akku NIU RQI
modulares Akkukonzept

 

Optisch ähnelt das neue E-Motorrad vielen anderen Konzepten. Der Akkucontainer sitzt recht nah und tief hinter dem Vorderrad. Dort ist Platz für zwei Panasonic-Akkus, die sich separat entnehmen lassen. Zum Laden der Akkus gibt es zwei Optionen. Entweder der Akku wird entnommen und im Haus aufgeladen oder direkt im Motorrad gespeist. Das zugehörige Ladegerät ist nicht fest verbaut und wird unterhalb des Sitzes angeschlossen. Der Motor nimmt im Bereich des Schwingendrehpunkts Platz und treibt das Rad über eine Kette an. Die Gabel fällt auf den ersten Blick recht flach aus. Mit an Bord sind natürlich auch viel Elektronik und Technologie: App-Anbindung, adaptives LED-Kurvenlicht, Traktionskontrolle, ABS, GPS-Tracking und weitere Funktionen sollen zur Verfügung stehen. Auf Herstellerbildern ist zu sehen, dass das Display unter anderem auch Infos zum aktuellen Wetter preisgibt – wobei das auf dem Motorrad eigentlich auch ohne Anzeige erkennbar sein sollte, trotzdem ein nettes Gimmick.

Für uns ist die erstaunlich große Einscheibenbremse am Vorderrad aufgefallen. Ob diese so in Serie kommt, wollen wir noch bezweifeln. Die Bilder auf der Hompage des Herstellers zeigen zum Beispiel noch keine Bremsleitungen; Spiegel besitzt das Bike auch noch nicht, dafür sind aber Gewinde an den beiden Bremspumpen vorgesehen. Einen Kennzeichenhalter hat das Motorrad schon, dieser sitzt mit hinter dem Hinterrad. Am Ende der Sitzbank sitzt ein großes Rücklicht, das ziemlich stylisch aussieht. Wir sind gespannt, wie sich das Motorrad bis zur Markteinführung entwickeln wird!

 

Motor NIU RQI
Motor mit Antriebskette

 

Quelle: NIU

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Niklas Schäfer

motivierter Tourenfahrer, leidenschaftlicher Schrauber und angehender Hobby-Rennfahrer - von allem etwas!

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