Motorräder Dortmund: Gemischte Gefühle nach der Messe

  • 3 Jahren vor
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Motorräder Dortmund Show Trial

An den ersten vier Tagen des Monats öffnete die Westfalenhalle in Dortmund ihre Tore für Motorradverrückte. Wir waren vor Ort und berichten von unseren Eindrücken.

 

Besucher einer Motorradmesse haben ganz unterschiedliche Ansprüche – Vom einfachen Rundgang über den ausgiebigen Klamotten-Bummel bis hin zum Motorradkauf vor Ort. In Dortmund versammelten sich über 500 Aussteller, sodass eigentlich jeder Besucher genau das finden konnte, was er suchte. Wir haben uns vor allem nach neu erschienenen Motorrädern wie Triumphs neuer SpeedTriple umgesehen und sind voll auf unsere Kosten gekommen.

 

 

Abwechslung in jeder Halle

In der Regel werden Messen thematisch unterteilt, sodass Besucher gezielt das volle Angebot an Neufahrzeugen, Bekleidung, Zubehör, Pflegemitteln oder Unterkünften aufsuchen können. Auf der Motorräder in Dortmund wird dies ein wenig anders gelöst. Abgesehen von den zwei größten Hallen, in denen sich Aprilia, BMW, Ducati, Honda, Kawasaki, KTM, Suzuki, Yamaha und Co. versammelt haben, mischt der Veranstalter die Kategorien und sorgt für ein bunteres Angebot. Schlenderer, die sich ohnehin jeden Stand kurz anschauen, profitieren stark von der Aussteller-Vielfalt in jeder Halle. Wer aber gezielt nach Bekleidung sucht und bei mehreren Händlern fündig wird, kann nicht schnell zwischen den Ständen pendeln und sich für das bessere Kleidungsstück entscheiden, sondern muss teilweise durch mehrere Hallen wandern. Uns hätte die strikte Sortierung nach Kategorien gefreut, da die Orientierung viel leichter fällt.

 

 

Triumph mit neuen Bikes auf der Messe

Das High-Performance Nakedbike von Triumph, die Speedtriple, fand ihren Weg auch auf die Messe. Leider kam uns nur das S-Modell mit abgespecktem Fahrwerk und gekürzter Elektronik zu Augen, machte aber trotzdem einen sehr guten Eindruck. Für uns war es das erste Mal, dass wir die neue Britin live sehen durften – Sie zog uns direkt in ihren Bann. Ihrer eleganten Linie ist sie treu geblieben und verträgt die seidenmatte Lackierung äußerst gut. Auf den ersten Blick scheint der Hersteller einfach den alten 1050-Motor mit mehr Leistung in die neue Karosse gesetzt zu haben, das ist aber eine falsche Erkenntnis. Zahlreiche Teile im inneren des Dreizylinders mit zwölf Ventilen wurden getauscht und optimiert, um mehr Drehfreudigkeit und eine höhere Spitzendrehzahl zu erreichen. Wenige Meter entfernt zeigten sich auch die neuen Tiger- und Thruxton-Modelle, die ebenfalls zu gefallen wissen.

 

Motorräder Dortmund Triumph SpeedTriple
Triumph SpeedTriple S: satte 150 PS und tolle Optik

 

Actionreiche Vorführungen

Monster Energy nutzte die Messe um mit sehr erfolgreichen Trial-Fahrern mächtig Eindruck zu schinden. Nach einem schnellen Warm-Up inklusive Zuschauer-Abklatschen im Wheelie wurden Sprünge und Trial-Spiele durchgeführt. Das Highlight der Show war für uns eine augenscheinlich riskante Vorführung, bei der eine zufällige Besucherin auf dem Boden liegt, während der belgische Trial-Meister das Motorrad tanzen lässt und regelmäßig wenige Zentimeter neben ihrem Kopf aufsetzen lies. Was für uns nach einem riskanten Spiel aussah, war für den belgischen Profi vermutlich gar kein großes Problem. Alles in allem rundete die Vorführung von Monster Energy die Messe gut ab. Die Auswahl an Ausstellern hat uns gut gefallen, die Sortierung und die Organisation der Messe darf im nächsten Jahr gern etwas zulegen.

 

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